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Global Player in New York

Schülerinnen und Schüler der Kaufmännischen Schulen Lahr zeigten sich Ende April von ihrer besten Seite als Global Player in New York. Sie nahmen an der Youth Business Summit teil, einer Veranstaltung für Schüler und Studenten, die aus verschiedenen Businesswettbewerben sowie der internationalen Übungsfirmenmesse besteht. Bei der Global Business Challenge arbeiteten die Teilnehmer in internationalen Teams und erstellten in kurzer Zeit eine Auswertung und Präsentation für eine betriebswirtschaftliche Aufgabenstellung. Dabei erreichte ein Team mit Schülern aus dem Wirtschaftsgymnasium einen hervorragenden 4. Platz.

Bereits zum zweiten Mal nahmen Schülerinnen und Schüler der Übungsfirma Juweluna GmbH, unterstützt von der Patenfirma Juwelier Spinner, an der International Trade Show teil. Diese Messe ist die größte Übungsfirmenmesse weltweit. Schüler und Studenten aus vielen Ländern präsentieren hier ihre Übungsfirmen, ihre Produkte und vor allem ihr Organisationstalent und ihr Verhandlungsgeschick.

Eine Übungsfirmenmesse ist für jeden Schüler ein Highlight, weil man hier die Produkte, die im Unternehmen virtuell vertrieben werden, vor Ort an den Mann (oder die Frau) bringen kann. Man erlebt das unbeschreibliche Messeflair hautnah am eigenen Stand oder als Kunde bei den anderen Ausstellern. Das an sich ist schon ein tolles Erlebnis für die Schüler des Berufskollegs I und II, die in der Regel noch keine berufspraktischen Erfahrungen haben. Findet das Ganze auch noch in New York statt, auf einer Messe mit 175 Ausstellern aus aller Welt und tausenden Besuchern, dann hat sich die wochenlange Vorbereitung definitiv gelohnt.

Bei einem Empfang im deutschen Konsulat erhielten die Teilnehmer Informationen, wie deutsche Schüler und Studenten in Amerika von verschiedenen Organisationen unterstützt werden können, sowohl finanziell als auch organisatorisch. Bei dieser Veranstaltung konnten wertvolle Kontakte geknüpft werden für Auslandspraktika oder ein Studium.

Umrahmt wurden die „dienstlichen“ Events von täglichen Sightseeing-Touren durch die Stadt, wobei Times Square, 09/11-Memorial mit One World Trade Center, Walk über die Brooklyn-Bridge, Central-Park und ein Besuch bei einem Yankee-Spiel nur ein paar Stationen waren. Die Reise war für alle Beteiligten – Schüler und Betreuer – ein unvergessliches Erlebnis – see you soon New York!

 

Flüchtlingsproblematik im Fokus des Schülerwettbewerbs

Beim 58. Schülerwettberb des Landtags von Baden-Württemberg thematisierten über die Hälfte der abgegebenen Arbeiten die Flüchtlingsproblematik. Daneben interessierten sich viele Jugendliche aber auch für das Thema "Zivilcourage" und verschiedene selbst gewählte aktuelle, gesellschaftspolitische Themen. Am IBG haben dieses Jahr über 30 Schülerinnen und Schüler teilgenommen und viele von ihnen sogar Sachpreise gewonnen, wie z.B. einen Musicman. Neben den Einzelurkunden erhielt unsere Schule außerdem eine Urkunde und ein Fotoset zu Geschichtsaugenblicken nach 1933, da sie bereits zum dritten Mal in Folge beim Wettbewerb vertreten war. Bertreut wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Frau Blattmann und Frau Spothelfer.

Ab Mai kann die Ausschreibung zu den Themen des nächsten Wettbewerbs online eingesehen werden. Bei Interesse scheut euch nicht, eure LehrerInnen anzusprechen. Die Wettbewerbsarbeit kann auch als gleichwertige Lernleistung (GFS) angerechnet werden. Mitzumachen lohnt sich also!

 

150 € und eine Urkunde für eine „besondere Leistung“

Schulleiter Herbert Hubert mit Klassensprecher Eduard FürusÜberrascht reagierten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 11/1, als Schulleiter Herbert Huber am Freitag, den 15. April, plötzlich im Klassenzimmer auftauchte, um ihnen eine Urkunde der Bundeszentrale für politische Bildung zu überreichen. Die Klasse hatte im Herbst im Rahmen des Gemeinschaftskundeunterrichts bei Frau Öxle über mehrere Wochen ein Projekt mit 60 jungen Männern aus Nigeria und Pakistan durchgeführt, die für fünf Monate in der Sporthalle des IBG untergebracht waren. In Kleingruppen wurden u. a. Deutschkurse gegeben, Interviews zu den Fluchtursachen durchgeführt und Fußballspiele organisiert.

Die Unterrichtseinheit “Flüchtlinge am IBG“ ermöglichte den Schülerinnen und Schülern nicht nur, sich in ein aktuelles politisches Thema einzuarbeiten, Kompetenzen wie Teamwork und selbständiges Recherchieren zu trainieren, sondern auch Verständnis und Empathie für die Situation der Flüchtlinge zu entwickeln: „Durch dieses Projekt hatten wir die einmalige Chance, mehr über die Flüchtlinge und ihre momentane Situation zu erfahren. Auch wenn sie nicht wissen, wo sie die kommenden Wochen verbringen werden, wollen sie ihre Chance nutzen, nehmen an Deutschkursen teil, möchten arbeiten gehen und ihre Träume verwirklichen. Unserer Meinung nach haben diese Menschen unseren größten Respekt verdient.“ (Reflexionen der Gruppe „Deutsch als Fremdsprache“)

Die vielfältigen Erfahrungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden anschließend dokumentiert, durch Hintergrundinformationen zur deutschen Flüchtlingspolitik ergänzt und als Beitrag zum Thema „Politik brandaktuell“ beim Schülerwettbewerb eingereicht. Vier Monate später, als niemand mehr damit gerechnet hatte, bekam die Klasse nun Post von der Wettbewerbsjury, die das Engagement mit einer Geldprämie von 150 € und einer Urkunde als Anerkennung für eine „besondere Leistung“ würdigt. Die Schülerinnen und Schüler wollen das Preisgeld in ein Grillfest investieren. Ob es gelingen wird, einige der Flüchtlinge zu dem Fest einzuladen, ist leider ungewiss, weil viele den Ortenaukreis inzwischen wieder verlassen mussten.

 



11 Gründe für das IBG

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