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Karfreitag und Ostern als Fake News? IBG feiert ökumenischen Gottesdienst

Am letzten Freitag vor den Osterferien feierten Schüler und Lehrer des IBG Lahr einen ökumenischen Gottesdienst in der Christuskirche. Unter dem Motto „Gekreuzigt, begraben, auferstanden – Fake News?!“ griffen die Religionslehrer Thomas Schneeberger und Martin Romünder den aktuellen Trend auf, Nachrichten und Überlieferungen jeglicher Art in Frage zu stellen. Auch viele Ereignisse aus dem Leben Jesu Christi wirkten auf den ersten Blick unglaubwürdig und würden heute gerne als Erfindung der Kirche dargestellt. Zwar sei es durchaus angemessen, Inhalte des Evangeliums kritisch zu hinterfragen und zu diskutieren, auf der anderen Seite könne der Glaube an Jesus als Botschafter göttlicher Liebe zu den Menschen immer noch eine enorme Kraft entfalten.

In bewährter Tradition wechselten sich beim Ostergottesdienst des IBG Wort- und Musikbeiträge ab. Schulband und Schulchor gaben unter der Leitung von Oliver Schätzle aktuelle Hits wie „All of me“ von John Legend, aber auch Klassiker wie „I will follow him“ aus dem Film „Sister Act“ zum Besten. Für seine Interpretation von Wolfgang Petrys Anti-Fremdenhass-Song „Wer die Augen schließt“ erhielt Schüler Jannik Rendler besonders viel Applaus.

 

DGB meets IBG

Anfang März hatte der Erasmus+ Seminarkurs im Zusammenhang mit seiner aktuellen internationalen Projektarbeit zum Thema „Work Life Balance“ Besuch von Frau Messinger und Herrn Holl vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB). Als Jugendbildungsreferenten sind sie Ansprechpartner für Schülerinnen und Schüler zu den Themen Ausbildung, Studium und Berufseinstieg. Sie informieren auch z.B. Auszubildende über ihre Rechte und helfen ihnen diese durchzusetzen.

Die beiden Referenten erklärten in ihrer Präsentation „B social“ zunächst den organisatorischen Aufbau und die grundlegenden Aufgaben der Gewerkschaften und des DGBs. Der DGB hat acht Einzelgewerkschaften als Mitglieder. Als Dachverband dieser Einzelgewerkschaften, wie z.B. „Verdi“ und „IG Metall“, bietet er seinen Mitgliedern den Vorteil, dass sie sich auf lokaler und betrieblicher Ebene um Veränderungen kümmern können, während der DGB überbetrieblich meist auf politischer Ebene versucht, die Interessen der Arbeitnehmer zu vertreten.

Bezüglich des Projektthemas ,,Work Life Balance'', stellten die Referenten fest, dass dies die eigentliche grundlegende Aufgabe der Gewerkschaften ist. Denn diese wurden gegründet um das Arbeitsleben zu verbessern, sodass Berufs- und Privatleben der Arbeitnehmer miteinander in Einklang gebracht werden können.

Ein weiteres Thema, mit dem sich der DGB beschäftigt, ist die „6 Tage Woche“, die immer noch im Arbeitszeitgesetz festgelegt ist. Außerdem kämpft der DGB um den Erhalt und die Verbesserung des Mindestlohnes und fordert unter dem Motto ,,Bildung für alle'', dass jedem jungen Menschen ein Ausbildungsplatz und die Übernahme nach der Ausbildung garantiert werden soll. Nicht zu vergessen ist schließlich die aktuelle Diskussion zur ,,Arbeitswelt 4.0'' und die Frage, wie sich der technische Fortschritt auf das Arbeitsleben auswirken kann. Was würde beispielsweise mit der Arbeitswelt passieren, sobald ein 3D Drucker fähig ist, ein Haus zu drucken?

Im Anschluss an die Präsentation hatten die Schülerinnen und Schüler des Seminarkurses noch einige Fragen, auf die Frau Messinger und Herr Holl in einer sehr regen Diskussion äußerst motiviert und kompetent eingegangen sind.

(Bericht: Lina Stuber und Deborah Logvinski, JG1)

 

Internationale Woche am IBG – Schwedische und russische Schüler zu Gast in Lahr

Die Teilnahme an internationalen Austauschprogrammen hat am IBG eine lange Tradition. Jetzt gab es jedoch ein Novum: Ende März trafen sich erstmals gleich zwei Gruppen in Lahr. Schüler des Schillerska Gymnasiet in Göteborg und des Petrovskij College aus St. Petersburg besuchten ihre Partnerschüler in der Ortenau.

Der Austausch mit der Schule in Göteborg ist fester Bestandteil der Schwedisch-AG, die am IBG seit mittlerweile zehn Jahren angeboten wird. Unter den deutschen Schülern befinden sich meist 11.-Klässler, die zusätzlich zum regulären Unterricht als weitere Fremdsprache Schwedisch in einer Arbeitsgemeinschaft lernen. Ihre Partner vom Schillerska Gymnasiet haben das Fach Deutsch als zweite Fremdsprache neben Englisch.

In Begleitung ihrer Lehrerin Annika Hansson sowie Horst Bock und Eva-Maria Schindler vom IBG erkundete die schwedisch-deutsche Gruppe unter anderem die Altstadt von Freiburg. Besonders das Colombi-Schlössle und das Münster waren beliebte Hintergrundmotive für Selfies, aber auch die idyllische Atmosphäre der Altstadt mit den engen Gassen und den Bächle hinterließ bei den Gästen aus Göteburg einen bleibenden Eindruck.

So richtig international wurde es dann bei einer gemeinsamen Exkursion der schwedischen, russischen und deutschen Schüler nach Strasbourg. Dort führte IBG-Lehrer und Wahlfranzose Ulrich Strömel die große Gruppe vom Bahnhof über die Ponts couverts, von deren Aussichtsplattform man einen weiten Ausblick über die Dächer der Stadt hat. Weiter ging es über die Ill und deren Kanäle durch La Petite France und zum Place Kléber. Bei einer anschließenden Bootsfahrt erhielt die Gruppe einen Einblick in die wechselvolle Stadtgeschichte.

Die russische Delegation besuchte außer Straßburg auch noch das Kurhaus in Baden-Baden, die Wasserfälle und das Schwarzwaldmuseum in Triberg sowie das Galaxy Badeparadies in Titisee-Neustadt. Höhepunkt des Austauschprogramms, das von den Lehrerinnen Friederike Posega und Elina Herzog ausgearbeitet wurde, war jedoch der Besuch im Stuttgarter Landtag in Begleitung von Schulleiter Herbert Huber mit einer anschließenden Stadtführung „Auf den Spuren der Romanovs“.

Unterrichtsbesuche, Projektarbeiten und Freizeitaktivitäten rundeten das Programm schließlich ab. Die IBG-Schüler werden im Mai zum Gegenbesuch nach Göteborg und St. Petersburg reisen, um dort Leben, Kultur und Schule ihrer Partner kennen zu lernen.

Weitere Bilder gibt es hier.

Hinweis: Mit dem Wirtschaftsgymnasium International bietet das IBG einen internationalen Bildungsgang, in dem Englisch als globale Verkehrssprache besonders gefördert wird. Für das kommende Schuljahr sind sowohl am WGI als auch am WG Klassisch noch Plätze frei. Das Online-Anmeldeverfahren ist seit dem 1. April wieder freigeschaltet.