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WGI zu Gast bei Herrenknecht in Schwanau

Am Montag, den 13.03.2017, zeigte sich mal wieder, dass der Unterricht in internationaler BWL nicht immer zwingend nur aus Theorie besteht.

Die Klasse 12-1 des WGI ging auf Exkursion zur Herrenknecht AG in Schwanau. Anlass dafür war das Unterrichtsthema „Rechtsformen von Unternehmen“. Eine Schülerin veranschaulichte das Thema ihrer GFS, „die Aktiengesellschaft“, mit einer anschließenden Werksführung beim weltweiten Marktführer in maschineller Tunnelvortriebstechnik – der Herrenknecht AG.

Nachdem die GFS beendet war und alle Fragen zum Thema Aktiengesellschaft geklärt waren, ging es mit Ausbildungs-und Studienleiter Ralf Baumann aufs Betriebsgelände zur Werksbesichtigung. Hier erhielten die Klasse und ihre Begleiter Frau Rätzke und Herr Deiß einen Einblick in die vielfältige Arbeit der Gesellschaft. Herrenknecht zählt zu den größten Arbeitgebern in der Region und beschäftigt derzeit rund 2500 Mitarbeitern in Schwanau, wovon ca. 180 junge Menschen in der Ausbildung sind.

Ebenfalls bietet die Gesellschaft zahlreiche Studiengänge und Ausbildungsmöglichkeiten sowohl im kaufmännischen als auch im handwerklichen Bereich an. Die Herrenknecht AG ist gerade für junge Menschen ein attraktiver Arbeitgeber, da sie an 76 Standorten in der ganzen Welt vertreten ist.

Die Exkursion war ein voller Erfolg, denn es zeigte sich, dass vieles, was man mit Fleiß in der Schule erarbeitet, für das spätere Berufsleben relevant ist.

(Bericht: Katharina Greiner, WGI 12/1)

 

Pünktlich zum Frühlingsanfang: Blüten im BWL-Unterricht

BWL mal ganz anders – die Auszubildenden im Einzelhandel und Großhandel an der Kaufmännischen Berufsschule Lahr kamen kürzlich in den Genuss einer Falschgeldschulung durch Frau Leppert von der Deutschen Bun­desbank.

Zuerst beschäftigten sie sich mit dem „Weg des Geldes“: Von wem wird es wann und wo in Umlauf gebracht und wann und wie kommt es wieder bei der Bank an.

Im Anschluss wurde ihnen erklärt, auf welche Sicherheitsmerkmale sie achten können, wenn keine techni­schen Hilfsmittel zur Falschgelderkennung zur Verfügung stehen. In diesem Fall kann man sich immer noch auf seine Augen und Hände verlassen, denn die Sicherheitszeichen sind sowohl zu sehen als auch zu fühlen. Dabei wurde den Auszubildenden klar, wie viel auf einem Geldschein tatsächlich zu sehen ist: das Wasserzeichen, die Smaragdzahl, Farbwechsel, Hologramme oder der Glanzstreifen. Fühlen kann man zum einen das Material der Banknote, aber auch erhabene Stel­len.

Dann wurde es ernst - die Auszubildenden bekamen echte Banknoten und Fälschungen ausgehändigt um diese zu vergleichen. Angefangen wurde mit "schlechten" Fälschungen. Hier war der Unter­schied meistens sehr deutlich zu sehen. Dann wurden die Fälschungen jedoch immer besser und die Unterscheidung damit immer schwieriger. Die beste Fälschung war schließlich kaum noch von der echten Banknote zu unterscheiden.

Daraufhin erhielten die Auszubildenden Tipps, wie sie sich verhalten sollten, wenn sie im Berufsalltag mit Falschgeld konfrontiert werden. Am wichtigsten: Niemals sich selbst in Gefahr bringen! Man sollte sich immer an die vorgeschriebenen Abläufe in der Firma halten - wer wird als erstes informiert? Wer verständigt die Polizei?

Zum Schluss ging die Referentin noch kurz auf Hilfsmittel wie z.B. das elektronische Prüfgerät, UV-Lampen oder den Stift zur Kontrolle der Oberfläche ein.

Während der Schulung konnten auch allgemeine Fragen rund um das Thema Geld gestellt werden - Was tun, wenn der Geldschein zerreißt? Wann bekomme ich Banknoten ersetzt? Was mache ich, wenn mir an der Kasse Falschgeld als Wechselgeld zurückgegeben wird?

Es war also eine sehr interaktive und informative BWL-Stunde, die den Auszubildenden gezeigt hat, wie viel mehr hinter einer Banknote steckt als nur ein Stück bedrucktes Papier und auch wie "gut" Blüten sein können.